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Zur
Geschichte
Das ehemalige
Bauernhaus, seit Generationen in Familienbesitz, wurde 1875 erbaut. Die
daneben liegende Scheune ist noch älter, der Zeitpunkt der Entstehung lässt
sich jedoch nicht genau datieren. Sicher ist, dass das Dach der
heutzutage mit Tonziegeln gedeckten Scheune damals mit so genannten
Holzschindeln ausgestattet war. Einer Bedachungsform, die seit dem
Altertum bekannt ist. 1999 begann Hans-Heinrich Thiele mit den
Sanierungsarbeiten. In mühevoller Eigenarbeit und mit Liebe zum Detail
renovierte er das alte Gebäude von den Grundmauern bis ins Gebälk. So
blieb alte dörfliche Bausubstanz erhalten. Die persönliche Motivation
für die Beharrlichkeit, mit der Hans-HeinrichThiele die Erneuerung des
Gebäudes vorantrieb, war der Aufbau einer eigenen Gastronomie. Ein
Lebenstraum, den auch schon sein Vater träumte. Und so erstrahlt, die
einst zum Abriss verurteile alte Scheune seit Januar 2007 in neuem
Gesicht und in neuer Funktion.
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Der
Name
Die
Bezeichnung "Hinter der Hölle" ist zurückzuführen auf eine
alte Röddenser Tradition, der zur Folge Häuser Namen bekamen. So
wurden zum Beispiel zwei Hirtenhäuser "Hölle" und
"Fegefeuer" getauft. Die Dorfschule bekam den Namen
"Himmel".
Heutzutage weiß niemand mehr, warum diese Häuser so benannt wurden.
Nach einem dieser Häuser, zugleich dem ältesten Haus des Ortes, der
"Hölle", wurde auch eine Straße benannt, deren Name bis 1974
"Hinter der Hölle" war. Hier steht das Thielsche Bauernhaus,
samt Scheune. Und die trägt einen Namen, der dem Sinn des Feierns alle
Ehre macht. "Hinter der Hölle" beginnt das Leben.
"Dort
... ist in ... Privatinitiative aus schon zum Abriss anstehendem
Fachwerk ein Schmuckstück entstanden, das sich nun als gastlicher
Treffpunkt für das Dorf, aber auch für alle an Geselligkeit in dörflicher
Atmosphäre Interessierten empfiehlt."
(Der
Marktspiegel)
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